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Fachbrief 
Das  Wasserglas – die eigene Begrenzung


Ein neuer Monat ist angebrochen und ein neues Jahr. Und wir wünschen Ihnen das Beste. Das Beste, was Sie ertragen können. Das Beste, zu dem Sie Ja sagen können. Das Beste, das zu erleben Sie wirklich bereit sind. Bereit aufgrund von was?  - Bereit aufgrund Ihrer Persönlichkeit. 

„Wie, was soll das heißen? Ich will doch das Beste, das Schönste, das Größte und so weiter ...“ 
- „Ja, schon – und aber auch nicht.“ 

„Wie ist das zu verstehen?“
- „Schau, es ist einfach. Ein Glas kann so viel Wasser aufnehmen, wie es eben kann. Auch wenn sehr viel mehr Wasser zur Verfügung stehen würde. Das Glas kann nur so viel aufnehmen, wie es kann. 

„Was bedeutet das?“
- „Es bedeutet: Wenn das Glas, also die Form des Glases sich nicht ändert, dann wird es nie mehr Wasser aufnehmen können, als es jetzt kann.“

Und das wiederum bedeutet, dass das Glas immer die ähnliche Menge an Wasser zur Verfügung haben wird. Das bedeutet stets ähnliche Ergebnisse. Stets ähnliche Mengen von Wissen und so weiter.

Wenn man nun das Wasser mit Informationen, Wissen und Können gleichsetzen würde: Da gibt es auf der einen Seite unendlich viel Wasser und auf der anderen Seite viele, aber durch ihr Fassungsvermögen in ihrer Aufnahme begrenzte Gläser. Das Wissen ist unendlich zur Verfügung – die Aufnahmefähigkeit ist durch das Glas begrenzt. 

Wenn nun das Glas die Persönlichkeit darstellt und das Wasser das Wissen, dann ist der Schritt, nicht nur Wissen zu ersehnen, sondern an seiner Persönlichkeit zu arbeiten, sie zu erweitern. 

Was bedeutet das? Es bedeutet, seinen Akzeptanzraum für die Dinge des Lebens zu erweitern, es bedeutet ein Verlassen der „Komfortzone“. Es bedeutet, neue Sichtweisen einzunehmen – und, und, und … 

Es bedeutet, ein sauberes Leben zu führen. Sauberes Leben? 
Ja – sauberes Leben. Das bedeutet für jeden wahrscheinlich etwas anderes, aber eine Möglichkeit ist zu sagen:

Sich treu sein – wahrhaftig sein – zuständig sein – und so weiter. Das und vieles mehr sowie die Summe der eigenen Erfahrungen sind Bestandteile der Persönlichkeit der Person. 

„Warum soll ich denn das tun?“
- „Weil, wenn ich es nicht tue, dann fange ich an, meine Persönlichkeit einzuschränken, mich zu distanzieren. Dann beginne ich, die anderen als Folge zu beschuldigen – und finde dadurch meine Zuständigkeit immer weniger.“ 

Meine Kraft, mein Motiv, meine Leidenschaft leiden am meisten darunter. Mein Glas schrumpft und meine Aufnahmebereitschaft wird immer weniger … 
Das Wissen ist aber immer noch da, aber nicht mehr für mich. Oder anders gesagt: Ich verliere immer mehr den Kontakt dazu. 

Man kann es ausprobieren, wenn man die Themen der eigenen Persönlichkeit stärkt, was sich dann alles ändert … 

„Muss man es tun, um es zu verstehen?“
- „Ja!“

Man kann ganz einfach damit beginnen: Habe ich die Dinge wirklich erledigt, wie ich es gerne möchte? Oder verbringe ich meine Zeit damit, mir zu überlegen, wer wieder einmal für mein Nichtgelingen zuständig ist? Na, wer ist es denn heute? Mir fällt sicher was ein … Ganz gewiss. 

Aber ich nehme mir damit jede Chance, es nächstes Mal besser zu machen, Denn um es besser zu machen, muss ich es untersuchen, drehen, wenden, anschauen und feststellen, was an meinem Tun oder Denken nicht optimal war und welchen Aspekt ich übersehen habe oder mangelhaft betrachtet habe. Deshalb darf ich es ja wiederholen, um es schließlich zu lernen. 

„Wiederholt es sich wirklich?“ 
- „Ja!“ 
- „Glaub ich nicht!“ 
- „Ja, das ist auch in Ordnung.“
- „Warum ist es in Ordnung?“
- „Weil es deine Entscheidung und Betrachtung ist.“

„Soll ich es dir glauben?“
- „Nein!“
- „Warum nicht?“
- „Weil dein Glas nur die Größe hat, die du ihm selber gibst. Und die Entscheidung, ob die Form sich ändern darf, triffst nur du. Deshalb musst du erst mal gar nichts.“
- „Ja, das stimmt. Aber dann … Hmmm, das Glas und die Folgen dadurch im Leben ändern sich auch nicht dadurch.“ 


Also, schau einfach, mit was du betreffend deiner Persönlichkeit nicht einverstanden bist. Denn das weißt du übrigens und – ändere es!
 
- „Einfach so?“
- „Ja!“ 
- „Aber ich bin doch zu gering dazu?“
- „ja, auch das kannst du glauben.“
- „Aber ich kann das nicht!“
- „Auch das kannst du so sehen.“
- „Aber ist nicht alles vorbestimmt?“
- „Wer weiß, wenn du meinst ...“
- „Aber wenn wir uns alle ändern würden ...“
- „Ja, was wäre dann?“
- Hm … ich habe etwas Angst ...“
- „Klar, dann hab sie doch einfach. Meinst du, wenn du sie nicht willst, ist sie weg? Nein, hab sie, spür sie, und schau mal, was passiert.“
- „Meinst du, ich soll ...“
- „Nein, du sollst, was du möchtest.“

- „Also heißt das nun, wenn ich meine Persönlichkeit ändere, dass mein Glas größer wird und mehr Wissen Platz hat, das ich erfassen könnte? - Wo ist all das Wissen?“
- „Es ist da!“ 
- „Wo ist da?“
- „Da! Und wenn du'S nicht merkst, dann arbeite an deiner Persönlichkeit. Erringe kleine Verbesserungen, erkenne sie dir an. Freu dich drüber, beobachte, was passiert ...“
- „Meinst du? Kann man sich dabei helfen lassen?“
- „Ja, wenn man das will, ja.“ 

Liebe Grüße und ein ereignisreiches Jahr! 

Ihr SiTa-Team