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Fachbrief 
Die eigene Positionierung


Heute möchten wir zu Anfang einen Hinweis geben. Wir gehen davon aus, dass Erfolg immer von gelebten Werten und eindeutiger positiver Ausrichtung bestimmt wird. Auch wenn unser gesellschaftlicher Trend zwei Hauptstränge dazu repräsentiert, so schließt dies nicht die Tatsache aus, dass positive Haltung und gelebte Werte für unseren Erfolg zuständig sind. Die zwei Hauptstränge sind einerseits die Verbesserung von Wertigkeiten und zum anderen ein Ausdünnen und Verflachen von Werten. 

Es sind immer Menschen, die die Wirtschaft betreiben. Und die Werte, denen sie sich verpflichtet fühlen, sind die Art und Weise, wie dies geschieht. Der Mensch steht bei uns im Mittelpunkt, und neben einer richtigen Strategie sowie der richtigen Taktik ist es immer der gelebte Wert, der die oberste Ebene des Erfolgs darstellt. Es ist nicht allein die kluge Strategie, die den Erfolg herbeiruft. Sondern es sind vielmehr der gelebte Wert und die Haltung mit ihrer Strahlkraft, welche zum Ergebnis führen. 

Bitte beachten Sie bei diesem Fachbrief, dass der Begriff „Positionierung“ einfach „das Festlegen von etwas“ bedeutet und in dieser Definition verwendet wird. Man kann sich also positionieren in allem Möglichen: in Werten, bezüglich Methoden und so weiter. 

Die folgenden Ausführungen basieren auf Quellen wie Kant, Platon, Sokrates und Goethe, deren Prinzipien wir auf die heutige Wirtschaft beziehen, um Ihnen mögliche Anwendungen aufzuzeigen. 

Positionierung ist eine Sichtweise zu etwas beziehungsweise auf etwas 

Bevor jemand erfolgreich einen Weg gehen kann, sei es geschäftlich oder privat, ist es nötig, eine Positionierung durchzuführen. Das bedeutet: Jemand bezieht Position. 

Wie sehe ich etwas, was ist meine Ansicht über etwas? Die Betonung liegt auf „Ansicht“. Also von wo aus schaue ich die Sache an, um die es geht? - „Aus meiner Sicht natürlich!“, wäre eine naheliegende, aber noch nicht völlig durchdachte Antwort. Was ist damit gemeint? 


Welche Sichtweise habe ich …
- zu meinem Geschäft? 
- zu meinen Kunden?
- zu dem, was ich für sie tun möchte?
- zu dem Mehrwert, den ich für sie erreichen möchte, zum Beispiel durch mein     
  Produkt oder meine Dienstleistung? 
- Wie gern tue ich, was ich tue? 
- Wie überzeugt bin ich von dem, was ich tue?
- Und um auch in die Welt von Immanuel Kant einzutauchen: 
  „Möchte ich mein eigener Kunde sein?“
- Möchte ich das erleben, wenn ich in der Position meiner Kunden wäre, was ich
  mit meinen Kunden betreibe? 
- Wäre ich bereit, das Geld, das ich für meine Dienstleistung nehme, auch selber
  auszugeben für dasselbe (also wenn ich mein Kunde wäre)?
- Wie zufrieden wäre ich als mein Kunde mit dem Beratungsservice, den ich
  bekomme? 

Wir erkennen nun unsere Verfehlungen … 

Das sind alles interessante Fragen – aber warum sollten wir sie uns überhaupt stellen? Weil wir darin unsere Verfehlungen erkennen können: Handlungen, über die wir uns vielleicht nicht so ganz wohlfühlen; Handlungen, die wir am liebsten verbergen würden … 
Aber in einer Handlung, die wir verbergen, da verbergen wir auch ein Stück von uns mit. Denn wir haben die Handlung ja immerhin ausgeführt (vorausgesetzt wir stehen dazu).

… und deren Auswirkungen auf unsere Stärke und Ausstrahlung 

Auf der anderen Seite können wir sagen: In dem Maße, wie wir wissen, dass unser Tun wirklich zum Besten für den oder die anderen sein wird, kann auch unser Handeln eindeutig sein (im Unterschied zu einem uneindeutigen Handeln). 

Dieses Wissen ermöglicht es uns, stärker zu sein in unserer Ausstrahlung, in unserer Präsenz, und stabiler zu sein in unserer Positionierung. Es stärkt außerdem unser Wissen um unsere Leistung, welchen Mehrwert sie erzeugen kann. Das wiederum erzeugt Resonanz, also es strahlt aus. Und – es wirkt wie ein Sog für diejenigen, die dieses Produkt oder diesen Mehrwert auch wollen. 

Werbung im Zusammenhang mit dieser Qualität funktioniert, selbst wenn sie nicht hundertprozentig platziert ist. Werbung ohne diese Qualität erzeugt eine geringere Wirkung, zuweilen gar keine. Die Werbung ohne Ihre Haltung zu versuchen, das ist unter Umständen „rausgeschmissenes Geld“. 

Wow, ganz schön starker Stoff! Ob das wirklich so ist, ließe sich am besten dadurch testen, dass man es ausprobiert. 
Weil wir dabei entdecken, warum wir uns unter Umständen vor Kunden zurückziehen, denn da gibt es ja auch noch so etwas wie das schlechte Gewissen. In die Anatomie des schlechten Gewissens wollen wir aber in diesem Fachbrief nicht einsteigen. Wir streifen das Thema nur etwas:

Das eigene Gewissen 

„Gewissen“ hat mit dem Begriff „Wissen“ zu tun. Ein Wissen über was? Es ist das Wissen über mein Handeln, mein Denken, mein Fühlen und so weiter. 
Wenn das, was ich tue, das ist, was ich tun will, und wenn dabei das herauskommt, was rauskommen soll; wenn das wiederum etwas ist, wofür ich einstehe, weil ich mich positioniert habe; und wenn das das ist, was ich meinem Kunden versprochen habe, und er damit zufrieden ist: Warum sollte ich das vor mir und anderen verbergen müssen? 

Nein, ganz im Gegenteil! Ich kann damit wirklich ins Außen treten und es bekanntmachen. Ich werde keinen Grund finden, es nicht zu tun. Und sollte ich dann auch noch zu Fehlern stehen, die sich gelegentlich ereignen, 
und sie korrigieren – was gäbe es dann noch, warum ich mich geringschätzen sollte? Was gäbe es dann für einen Grund, betreffend meines Tuns verhalten zu sein?

Bitte bedenken Sie: Solche Gedanken würden mein Resonanzfeld mit genau diesen hinderlichen Energien auffüllen. Wie wird es wohl werden, wenn ich jeden Tag in den Spiegel schaue und meine „Ob-das-heute-wohl-gutgehen-wird-Haltung“ ablaufen lasse? Das ist ja förmlich eine Einladung fürs „Schiefgehen“. 

Positionierung als Bestandteil von Erfolg 

Einer der ganz wesentlichen Bestandteile für Erfolg ist genau dieser: eine starke Positionierung. Damit meinen wir diese innerliche Sicherheit, dass es gutgeht, dass es klappt. Wir meinen nicht unbedingt das „Reißerische“, „Laute“, was ja, wenn es nur laut ist, sowieso keinen Ersatz für Funktion darstellt – es ist dann eben nur laut. 

Und diese richtige Positionierung ist wie ein Radiosender, der immer läuft und sendet. All diejenigen, die den Wunsch nach Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung haben, hören ihn. Sie sind wegen des Wunsches nach dem, was sie wollen, dauerhaft auf Sendung beziehungsweise Empfang. 

Ein Beispiel: Schuhe kaufen

Kennen Sie das? Sie wollen ein paar Schuhe kaufen. An diesem Tag aber schlendern Sie einfach so durch die Innenstadt (ohne an die Schuhe zu denken, denn den Wunsch hatten Sie schon letzte Woche). Auf einmal sehen Sie „den“ Schuhladen. Sie wechseln die Straßenseite, gehen auf den Laden zu und treten ein … 
Das heißt, Sie gehen auf die Dinge zu, betreffend derer Sie irgendeinen Wunsch haben. 
Und kommt Ihr Kunde deshalb zu Ihnen? Ist es eben genau diese Ausrichtung, Ihre eindeutige Positionierung, warum er Sie auswählt und nicht Hunderte anderer Konkurrenzfirmen oder Konkurrenzprodukte?  

Ob das so stimmt? Gute Frage! 
Eventuell entdecken Sie den Schuhladen aber nur deshalb, weil Sie eben den Wunsch nach Schuhen hatten (das Annehmen überlassen wir Ihnen …) und Ihr Finden des Schuhladens ist gar kein „Zufall“, sondern ist die Auswirkung im Sinne von „Ein Wunsch ist immer Vater der Gedanken, und Gedanken sind immer der Vater der Handlung“ … okay? 

Das könnte natürlich in alle Richtungen so funktionieren … 
Aufgepasst! Denn das bedeutet ja auch, dass Sie Ihre Positionierung auch einfärben könnten mit allem Möglichen: „Es geht nicht“, „nur manchmal geht's“, 
 „heute ist ein schlechter Tag“, „na ja, es kann ja nicht immer klappen“ und so weiter. 
Es steht jedem frei, das zu tun. Aber welchen Schuhladen werden Sie dann finden? Mit Sicherheit genau den, den Sie gemäß Ihrer Positionierung finden. Und übrigens: Er, der Schuhladen, hat dann auch das,was Sie sich ausgedacht haben. Wundern Sie sich also nicht über das, was Sie treffen … Haha … 

So weit für heute. 
Nichts von dem Geschriebenen sollte Ihre Absichten oder Ihre Überzeugungen in irgendeiner Form in Frage stellen – außer es tut es! Dann wäre es sicherlich hilfreich, diese Zeilen in Ruhe zu betrachten. 

Viel Freude beim Positionieren – und beim Einstellen des richtigen Senders in Ihrem Radio. 


Ihr Team von SiTa Consulting