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Fachbrief 

"Dein Nächster ist Dein Nächster - Gedanken zum Resonanz-Prinzip"

Am Vormittag stehe ich mit einer Gruppe von Seminarteilnehmern an einem belebten Marktplatz. Sie finden diese Übungen draußen stets aufregend und kichern teils verlegen. Nun beginne ich: 

„Heute lernen wir Neues über das Resonanzgesetz. Zuerst mal betrachten wir diesen Begriff in der Tiefe: 'Resonanz' kommt vom Spätlateinischen 'resonantia' und bedeutet 'Widerhall' oder 'das Mitschwingen eines Körpers in der Schwingung eines anderen Körpers' (Duden Universal-Wörterbuch, Wahrig Deutsches Wörterbuch der deutschen Sprache). Quasi: Der Sender erreicht einen Empfänger und dieser reagiert und hallt wider - oder ich rufe jemanden an und er nimmt ab, ganz einfach ausgedrückt. Keine Resonanz wäre, er nimmt nicht ab.

Der Begriff Resonanz entstammt der Physik.

Wenn ein Musiksender auf einer bestimmten Wellenlänge ausstrahlt, dann wird er nur von demjenigen Radiogerät empfangen, das auf diese Wellenlänge eingestellt ist. Ein anderes Beispiel: Es gibt das Phänomen des Glas-Zersingens. Der Sänger produziert einen ganz bestimmten hohen Ton, welcher der Eigenschwingung eines Weinglases entspricht. Das Glas nimmt die Schwingung auf und beginnt, stärker zu schwingen – bis hin zum Zerspringen, wenn das Glas dem Ton über längere Zeit und in hoher Lautstärke ausgesetzt ist. Ein drittes Beispiel: Bei Musikinstrumenten wie zum Beispiel einer Gitarre gibt es den Resonanzkörper, der beim Anschlagen einer Saite mitschwingt und die Schwingung verstärkt an die Luft abgibt. Er ist so konstruiert, dass er das Frequenzspektrum aller spielbaren Tonhöhen abdeckt – das gibt den schönsten Klang.

Auch im übertragenen Sinn sprechen wir von Resonanz. Ihr kennt sicher das Sprichwort: 

'Wie man in den Wald hineinruft, so schallt es zurück.'

Also, Resonanz existiert immer und sowieso“, so erkläre ich weiter. „Das ist nichts Neues. Es zu kennen, damit umzugehen und mit diesem Gesetz zu arbeiten, ist in unserer Zeit möglicher als in anderen Zeiten. Es macht einen Unterschied, ob eine Sache für mich sowieso so ist oder ob ich das Resonanzgesetz verstehe. Auch vor Tausenden von Jahren existierte das Resonanzgesetz, genau wie heute. Der Unterschied ist nur, dass es sich in anderen Erscheinungsformen zeigt. Ein Mann mit einem Wissen über Steinäxte wird Menschen treffen, die damit zu tun haben oder es wollen. Der Fahrer eines Lamborghini, dessen Leidenschaft es ist, sonntags richtig auszufahren, wird seinesgleichen in irgendeiner Form anziehen.

Achtung: Resonanz bedeutet nicht nur 'positive Resonanz' und 'wir verstehen uns wunderbar'. Resonanz heißt einfach, dass jedes ähnliche Thema in Schwingung versetzt wird – auf welche Weise es nun reagiert, ist offen. Hier gibt es alle Möglichkeiten von Begeisterung bis hin zum Sich-Aufregen und der vehementen Ablehnung. Wir können sagen: Alle Reaktionen aufeinander sind resonanzbedingt.

Es ist nicht die Frage, wann das Gesetz ist und wann nicht, die Gesetze sind einfach! Punkt.

Daraus schlussfolgern wir nun Folgendes:

1. Das, wie ich bin, so wie ich denke, fühle und handele, heißt in Summe 'meine    Persönlichkeit'.

2. Weil ich das denke, fühle und handele, gemäß meiner Persönlichkeit, treffe ich genau die Menschen, die dazu resonieren. 

3. Deshalb habe ich die Begegnungen, die ich habe.

4. Sich manchmal darüber aufzuregen, warum ich treffe, wen ich treffe, macht keinen     wirklichen Sinn. 

5. Möchte ich andere Charaktere treffen, muss ich bei mir Charakterzüge ändern. Darf man das? - Ja! Ist das immer jedem recht? - Nein!! Sollten wir dennoch lernen und versuchen, uns zu ändern? - Ja!! Ist es immer leicht?? - Nein!!“ Einer der Seminarteilnehmer fragt: 

„Warum ist es manchmal so schwer, sich zu ändern?“ 

Ich denke etwas nach, weil die Antwort als schwierig aufgefasst werden könnte und ich aber Verstehen bei den Schülern wünsche. Dennoch tue ich es: 

"Die Sache ist folgendermaßen: 

Du änderst dich, zum Beispiel trinkst du aufgrund deiner Einsicht keinen Alkohol mehr, deine Handlung folgt klar deinem Denken und du hast in deiner Freundesrunde eben einen Sprudel vor dir ... hahaha, und nun kommt es, pass gut auf: 

Deine Veränderung ist dir gelungen, aber du befindest dich in mehreren Verbindungen mentaler Natur. Das sind deine Lebensfelder. du hängst mit denen ja irgendwie zusammen, und die Menschen darin wissen nichts von deiner Veränderung; und wenn sie davon wissen, ist nicht gesagt, dass alle einverstanden sind, speziell deine Biertrinker-Runde wird dich ganz schön in die Mangel nehmen. 'Aussteiger, Verräter, Schwächling, Bubi' und so weiter wirst du dir anhören dürfen. 

All das befindet sich in deiner geistigen Wahrnehmung. Die Haltungen der anderen dir gegenüber können es schwer machen, du merkst es nur unbewusst, kannst die Schwere und die Anstrengung, die es dir bereitet, gar nicht richtig orten. Und deshalb meinst du: 

'Tja, wenn das so ist, dann bleib' ich doch lieber so, wie ich war – das tut dann doch weniger weh.'

Mahatma Gandhi sagt: 

'Zuerst ignorieren sie dich. Dann verspotten sie dich. Dann bekämpfen sie dich. Dann helfen sie dir.'

Also, unser Nicht-Biertrinker wird ignoriert, auf die eine oder andere Weise, dann werden sie ihn verspotten. Wenn er das durchhält, wird's eng: 'Mit oder gegen uns' ist die Devise des Bier-Clans, jedoch wenn du das auch durchziehst, werden sie beginnen zu sagen: 'Na ja,  jeder soll doch sein Richtiges tun, er hat ja ein Recht auf seine Meinung ... Wir wussten es ja schon von Anfang an, er ist ein guter Kerl …'  Und so weiter. 

Siehst du - das nennt man 'gewonnen'.

Die Regel dazu lautet: 6 Wochen bis 3 Monate musst du jede neue Sache durchziehen, damit das Umfeld nachgibt. (Diese Regel stammt aus dem Altarabischen, die Quelle ist unbekannt.) 

Je konsequenter du das Neue lebst, desto kürzer ist die Zeit. Wenn du dir Ausnahmen gestattest, verlängert sich der Zyklus drastisch.Aber schaffen kannst du wirklich alles. Oder meinst du, nur der Biertrinker-Clan schafft alles? Oder nur die anderen schaffen alles? 

Nein, du bist es, der in seiner Einzigartigkeit diese Kraft innewohnend hat. O.k.?“

Der Schüler hat's gerade so geschafft, es zu verstehen, es war nicht ganz leicht für ihn. „Also, wenn ihr euch ändert, ändert sich alles! Ist das jetzt zumindest gehört und kam es an?“ 

Die Teilnehmer nicken, teils ungläubig. „Ihr solltet es nicht nur gehört haben. Denn um es richtig zu verstehen, müsst ihr es tun! Und dazu habe ich eine Übung vorbereitet. 

Jeder von euch geht auf 5 wildfremde Personen zu und geht ins Gespräch über irgendetwas.“ Schweißperlen bei einer Teilnehmerin auf der Stirn, Verlegenheit bei den meisten. „Wisst ihr, nur gehört und teilweise verstanden ist zu wenig. Du musst deine Sicherheit über dieses Prinzip entwickeln.“

„Warum?“ fragt der Nächste. „Weil es sonst nie deins wird. Es bleibt eine Art Konstrukt in dir – es wird nie das, was es aber werden kann: 

Gewissheit, innere Gewissheit, und die ergibt persönliche Sicherheit. Und das Ausmaß an persönlicher Sicherheit ist Stärke. Und ein stärkeres Vertrauen in das Leben. Es macht dir auch keiner mehr ein X für ein U vor … Autoritäre, indoktrinierende Methoden werden ersetzt durch die freiwillige Beobachtung und damit das Erlangen der persönlichen Sicherheit.“

Jetzt gab es erst mal keine Frage mehr. Die Übung konnte beginnen.Jeder tat es, und nach einer Stunde kamen alle zurück. Erstaunt – jeder hatte im anderen, den er angesprochen hatte, ein Stück von sich entdeckt. 

Der leidenschaftliche Fußballer traf einen Fan, die Hausfrau ein Mädchen aus der Hauswirtschaftsschule und so weiter. 

Eine Teilnehmerin glaubte, dass es bei ihr nicht geht, sie zweifelte von vornherein an dieser Übung. Und: Sie traf einen Mann, der nicht glaubte, dass das geht, und generell kritisch veranlagt war. 

Also, was heißt das nun? 

Es heißt, dass du die Eigenschaften des Kunden, den du möchtest, bei dir selber pflegen darfst. 

Sollen sie ehrlich sein – sei ehrlich.

Sollen sie investieren – investiere.

Sollen sie gesellig sein – sei gesellig. 

Werde der Mensch, den du dir wünschst, dass er dir als Kunde begegnet. Das Resonanzgesetz ist untrügerisch. Wenn du alle diese Eigenschaften erst aufbauen musst – baue sie auf. 

Der Kunde, der zu dir passt, ist immer der Kunde, der so ist wie du bist. In Teilen natürlich, nicht zu 100 Prozent. 

Noch eine Anmerkung zum Thema Werbung: 

Wenn du jemand anderen beauftragst, deine Werbung zu erstellen, zum Beispiel eine Werbeagentur, muss sie die Resonanz deines Produkts gut verstehen und umsetzen. Andernfalls kann es passieren, dass sich 'deine' Kunden gar nicht angesprochen fühlen – weil deine persönliche Resonanz fehlt.

Zum Abschluss erzähle ich den Seminarteilnehmern noch, dass es die Kirlian-Fotografie gibt. Man kann die Aura eines Menschen fotografieren. Schon seit vielen Jahren gibt es das. Wir machten auch einmal solch ein Foto, und der Fotografierte hatte an ein bestimmtes Thema gedacht: Farbe klar violett. Dann wechselte er seine Haltung komplett – und die Farben waren tiefrot. Nun, dein Nächster ist dein Nächster. Das bedeutet, wenn du jemanden triffst, triffst du immer deinen Nächsten. Du kannst dich beschweren oder dich freuen, je nach Spiegelung deines Charakterzuges, der gerade dominant wirksam ist in deinem Leben. Du hast viele Charakterzüge in dir, der dominanteste erscheint dir im Außen. 

Also richte dich gut aus, fokussiere das Erfolgreiche, das eben, was du möchtest, dass du es im Außen triffst: 

Werde es zuerst im Inneren.

Achte dich, und du triffst Menschen, die sich und dich achten. 

Kreiere deinen Erfolg, und du triffst die richtigen Leute.

Aber denk an die 6 bis 12 Wochen … und an Gandhi.Aber das Wichtigste ist, dass letztlich du mit deiner Klarheit über deinen Erfolg bestimmst, wann er geschieht. 

Ändere deine Meinung, und dein Außenbezug beginnt sich zu verändern.Ich hoffe, ich habe niemanden beleidigt, weder die autoritären Schulen und Lehrer noch die Trinker-Clans. Es ist mir fern, denn alles ist ja in Entwicklung. 

Wohin? Das entscheiden wir, im einzelnen und alle zusammen.

Viel Erfolg wünscht Ihnen das SiTa-Consulting-Team